Treffen der älteren Semester sehr gut besucht

Pfarrer Josephs Vortrag über Indien und die beiden "Ratschkatteln" sorgten für Kurzweil
„Generation 50 Plus“ strömte zum Treffen am 29. Januar 17
Ob das nun die Vorfreude auf den Vortrag über Indien des neuen Seelsorgers in Geiselwind, Pfarrer Joseph, oder auf den Auftritt der zwei Ratschkatteln war, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle kamen am letzten Sonntag im Januar 2017 mit über 70 Besucher so viele zum Treffen der Generation 50 Plus wie schon lange nicht mehr.
Margarethe (Gretl) Müller und Maria Rückel, unterstützt von Monika Seitz, Johannes Haubenreich und Lucia Ruhl, hatten den Großen Pfarrsaal des Katholischen Pfarrzentrums für die Veranstaltung vorbereitet. Liebevoll geschmückte Tische und eine reichliche Auswahl an selbstgebackenen Torten, Kuchen und anderen süßen Leckereien, sowie später appetitlich belegte Schnitten erwarteten die älteren Damen und Herren. Schnell waren die Plätze besetzt. Es mussten sogar noch Tische hinzugestellt werden, damit jeder der außergewöhnlich vielen Gäste Platz nehmen konnte.
PGR-Vorsitzender Matthias Felber begrüßte die Gäste und führte durch den Nachmittag. Anerkennend lobte er das gute Deutsch des Seelsorgers aus Indien, der erst vier Jahre in Deutschland ist. Ein bisschen schalkhaft meinte er, dass Pfarrer Joseph unsere Sprache besser spräche als mancher Franke, was natürlich für Gelächter unter den Zuhörern sorgte und ein Strahlen ins Gesicht des Pfarrers zauberte. Beim Vortrag über Indien konnte man einen Eindruck gewinnen, wie es in dem über 7.000 Kilometer von uns entfernten subtropischen Land zugeht. Bilder und Videosequenzen halfen dabei. (Mehr Infos darüber kann man im Bericht über die Ökum. Männervesper nachlesen) Der informative und sehr gut verständliche Vortrag kam bei den Zuhörern gut an.
Langsam stieg die Spannung im Saal - alle warteten auf den Auftritt der „Zwei Ratschkatteln“. Nach einigen Worten des Dankes an alle Vorbereiter und Helfer der Veranstaltung und einem nicht ganz ernst zu nehmenden Vortrag über „Schwarze Löcher“, kündigte der Moderator den Höhepunkt an. Adelheit und Elsbeth, wie sich die Ratschkatteln (Gretl Müller und Pauline Felber) mit ihren Künstlernamen nennen, stürmten nacheinander den Saal und zogen sofort alle Aufmerksamkeit auf sich. In witziger Art und Weise nahmen sie auf „gutfränkisch“ sich selbst und Begebenheiten aus Geiselwind auf den Arm. Auch ein technisches Problem lösten die beiden, die sich harmonisch ergänzten, so professionell, dass man hätte meinen können, es gehöre zum Programm. Die Besucher waren begeistert - und belohnten die Darbietung mit viel Applaus.
Zum Ende hin wurde es dann Besinnlich. Nachdem die beiden ihre Kostüme gegen „normale“ Kleidung getauscht hatten, trugen sie gemeinsam ein Gedicht vor. Pfarrer Joseph sprach ein Gebet für die Verstorbenen. Es galt besonders den Senioren, die immer gern die Nachmittage besucht hatten. Ein gemeinsam gesungenes Irisches Segenslied beschloss den Nachmittag.
Viele Hände - auch die einiger Gäste und Pfarrer Josephs - packten dann mit an, um den Saal aufzuräumen und das Pfarrzentrum blitzblank für künftige Veranstaltungen zu hinterlassen. Für die unentgeltliche Reinigung vor und nach der Veranstaltung bedanken sich der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung ganz besonders.