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Gelöbnistage

St. Sebastian

In Geiselwind konnte bisher trotz sorgfältiger Recherchen der eindeutige Grund für die
besonderen Feierlichkeiten am Sebastianstag („Sebastiani“), dem 20. Januar nicht
festgestellt werden. Nach allgemeiner Meinung gilt es aber als sehr wahrscheinlich, dass
hier ein Pestgelöbnis abgelegt wurde. Einen Hinweis dafür liefert das Altarbild des Hl.
Sebastian im rechten Seitenaltar der Geiselwinder Pfarrkirche. In früheren Jahren war
der Sebastianstag in Geiselwind mit bis zu sieben Beichtvätern und bis zu fünf
Geistlichen, die teilweise sogar von Bamberg (Dom) nach Geiselwind kamen, um dieses
sog. Hochamt zu zelebrieren. Auch heute wird das Hochamt mit 3 Geistlichen zelebriert.
Etwa bis zur Gebietsreform in den 1970er Jahren wurde an Sebastiani in Geiselwind
nicht gearbeitet, sondern ein Feiertag gehalten.

1. Mai

In Geiselwind findet am 1. Mai traditionell eine Gelöbnisprozession zur Marienkapelle
statt. Die Gläubigen ziehen dabei gemeinsam von der Pfarrkirche St. Burkhard zu einem
geschmückten Außenaltar.

Pfingstmontag

Es findet traditionell eine Prozession zu zwei Altären statt.