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Pfarrfasching 2007 mit vielen Programmpunkten

2007--GEISELWIND--PFARRFASCHING
Datum:
Veröffentlicht: 13.2.07
Von:
Matthias Felber

Mit dem Navi durch den Pfarrfasching -Tratschtanten bieten jede Menge Lokalkolorit

Mainpostartikel v. 12.02.06 - Von Monika Cabolet

Um elf nach acht begann am Samstagabend der Pfarrfasching - eine Veranstaltung, die schon vor rund 40 Jahren in Geiselwind zum Fastnachtsprogramm gehörte und die nach 15jähriger Pause reaktiviert wurde.
Zu den Höhepunkten am Samstagabend gehörte der Auftritt der beiden "Geiselwinder Tratschtanten" Paula Felber und Margarete Müller. In ihrem ersten öffentlichen Auftritt als bestens informierte Ortsbewohnerinnen nahmen sie das tägliche Leben ins Visier. In fränkischer Mundart, bieder schlicht und extravagant auffällig gekleidet, brachten sie mit ihren Schilderungen und Kommentaren zum Alltagsgeschehen das Publikum in Stimmung.
"Bitte wenden"
Zur leichteren Orientierung suchte eine der beiden Tanten (Margarete Müller) den Weg zum Mikrofon per Navigationsgerät namens "Dom". "Sowas braucht mer doch in Geiselwind net", meinte Paula Felber zwar missbilligend. Doch ihre Gesprächspartnerin bestand darauf, dass "Navi Dom" für sie persönlich auch bei den täglichen Besorgungen im Dorf und zur besseren Orientierung in der neuen Siedlung hilfreich sei. Auch wenn es beim Lotsendienst durch den Pfarrsaal mit mehrfachen Befehlen "bitte wenden" für, Extratouren sorgte.
Vier Männer, fünf Stimmen
Mit deutlichen Worten tauschten sich die Damen über Krankheiten aller Art, über Schnaps, Alkohol und Wasser, über Vorlieben einzelner Bürger und über die Vorzüge eines Beamten-Ehemannes aus. Darüber hinaus wussten sie über die zukünftige Entwicklung. des Ortes zu berichten. So zum Beispiel, dass bald schon eine Mautstelle bei der Ortseinfahrt nicht nur "Dänemarker und Holländer" zur Kasse bitten wird, dass vier Männer fünfstimmig singen können und dass der Ortsgeistliche Pater Richard ein Fahrrad schneller schieben als manch anderer das Fahrrad fahren kann. Neben den Tratschtanten, sorgten Stefan Rückel als "Aaner in der Bütt" und Isabel und Matthias Felber mit ihrem Vortrag "Büro der Generationen" für Unterhaltung und Heiterkeit im Saal.
Für den Schwung auf dem Tanzparkett sorgte mit .seiner Musikauswahl Alleinunterhalter Markus Wehr. In das rund vierstündige Programm hatte Pfarrgemeinderat Stefan Rückel auch drei Tanzauftritte eingebaut. Mit tänzerischem Geschick begeisterten die jungen Damen, die "Grazien aus Aschbach und Geiselwind" sowie die "Hot Girls" aus Geiselwind. Zu später Stunde, kurz vor Mitternacht, zeigte auch das Männerballett Tüll und Tanz.

Neuester Tratsch aus Geiselwind - Pfarrei St. Burkhard feiert Fasching

Kitzinger Zeitung v. 12.02.07 - von Hans-Paul Jüstel

Dass sie nicht nur zusammen Gottesdienst, sondern auch gemeinsam Fasching feiern können, zeigten die Mitglieder der Geiselwinder Pfarrei St. Burkard am Samstag auf ihrer Feier im Pfarrzentrum. Ein buntes Programm ließ Jung und Alt einige schöne Stunden erleben. Mitten unter ihnen: Pater Richard Dabek.
Bei guter Musik konnten die Gäste tanzen bis zum Abwinken. Zur Erholung gab es zwischendurch humorvolle Einlagen. Die Grazien aus Aschbach und Geise1wind sowie die "Hot Girls" aus Geiselwind begeisterten mit ihren Tänzen. Einstudiert worden waren sie von Nadja Fuchs und Christina Clark sowie von Julia Lauterkorn.
Was Lisa Witzleben und Sonja Hummel den Geiselwinder Kerls beigebracht haben, die beim Männerballett aufgetreten sind, verdiente äußerste Hochachtung.
Matthias Felber trat zusammen mit Tochter Isabel auf, um aus dem „Büro der Generationen“ zu berichten. Als "ziemlicher Doofer" trat Stefan Rückel mit einem gekonnten Vortrag in die Bütt. Allein seine Mimik brachte den Saal zum Lachen.
Natürlich auch nicht fehlen durften die „Geise1winder Tratschtanten“. Paula Felber und Margarete Müller hatten wahrscheinlich das ganze Jahr nichts anders zu tun, als die Menschen von Geise1wind zu beobachten. Ob Geschäftsmann, Arzt oder Pater Richard Dabek, niemand wurde ausgelassen - sehr zur Gaudi aller Besucher.

 

 

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