Neustrukturierung der Dekanate bzw. des Bistums
Einrichtung von Seelsorgebereichen statt einzelner Pfarreien
Aus Kostengründen fordert die Erzdiözese Bamberg seine Dekanate dazu auf, enger zu kooperieren.
Bis zum Februar 2006 müssen sich die Pfarreien des Erzbistums Bamberg zu "neuen" sog. Seelsorgebereichen zusammengeschlossen haben. Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und pastorales Personal sollen über die Pfarreigrenzen hinweg zusammenarbeiten. Für die Kooperation stehen drei Modelle (auch Mischformen sind möglich) zur Wahl; die Rechtsformen müssen die zuständigen Stellen noch ausarbeiten.
In Geiselwind mit seinen Ortsteilen incl. Ilmenau leben 1100 Katholiken. Auch mit Breitenlohe und Appenfelden zusammen erreichen wir gerade einmal ca. 2200 kath. Christen - zu wenig für einen Seelsorgebereich. Denn so ein Bereich sollte 8000 Katholiken, in Ausnahmefällen aber mindestens 4000 Katholiken beherbergen. Der Leitfaden zum Errichten der Seelsorgebereiche liegt in der Kirche auf und ist als Link angehängt.
Bei der Suche nach möglichen Pfarreien mussten wir uns nicht an die Dekanatsgrenzen halten. Wir können also wählen: Anschluss an die Pfarreien Ebrach - Burgebrach (Dekanat Burgebrach) oder die Pfarreien Schlüsselfeld - Aschbach (Dekanat Höchstadt) oder Oberscheinfeld - Scheinfeld (mit Umgebung) (Dekanat Neustadt/Aisch). Viele Info-Veranstaltungen und Sitzungen wurden abgehalten und heftig diskutiert, was wohl - auf Jahre gesehehen - für unsere Pfarrei die beste Lösung sei. In einer der ersten Sitzungen schlossen wir den Zusammenschluss mit Ebrach-Burgebrach aus; der Weg nach Ebrach und die Dominanz der dortigen Dekanatsstadt Burgebrach (ca. 4000 Katholiken) brächte uns an den fernen Rand des Seelsorgebereichs und somit zu einer sehr ungünstigen Situation für unsere Pfarrei.
Breitenlohe und Appenfelden haben sich schon für Schlüsselfeld ausgesprochen. Unsere Entscheidung steht noch aus.
Im Oktober wird im Rahmen eines "Pfarreiabends" über unseren neuen Seelsorgebereich informiert.