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Mehrere Highlights machen Gottesdienst mit Pfarrer Joseph zu etwas Besonderem

Kirchturmspitze
Datum:
Veröffentlicht: 11.2.17
Von:
Matthias Felber

"Ihr seid das Salz der Erde!"

Im Gottesdienst am ersten Sonntag im Februar bewies Pfarrer Joseph, dass er ein Seelsorger mit Leib und Seele ist und ihn nichts aus dem Konzept bringen kann. Seine Predigt regte zum Nachdenken an, er begrüßte mitten im Gottesdienst eine Schar von Kindern und spendete zum Schluss vielen Gläubigen den Blasius-Segen.

Pfarrer Joseph ließ sich nicht aus der Ruhe bringen

Im Gottesdienst am ersten Sonntag im Februar bewies Pfarrer Joseph, dass er ein Seelsorger mit Leib und Seele ist und ihn nichts aus dem Konzept bringen kann. Seine Predigt regte zum Nachdenken an, er begrüßte mitten im Gottesdienst eine Schar von Kindern und spendete zum Schluss vielen Gläubigen den Blasius-Segen.

Predigt über „Ihr seid das Salz der Erde“,

wie es im Matthäus-Evangelium heißt, war das Thema der Predigt und wurde auch in den Fürbitten wieder aufgenommen. Vier Eigenschaften, die Salz hat, übertrug Pfarrer Josef in verständlicher Weise auf das Verhalten von Christen. So kann Salz Eis zum Schmelzen bringen - Christen sollten bereit sein, in festgefahrenen Situationen aufeinander zuzugehen und die Hand zum Frieden reichen. Salz schützt vor Fäulnis - Christen sollten nicht zuschauen, wenn andere ins Verderben rennen, sondern Kritik üben und helfen. Salz gibt oft erst die richtige Würze, soll übertragen heißen: Die frohe Botschaft Jesu an andere weitergeben, ihnen zu neuem Lebensmut verhelfen und ihr Leben wieder schmackhafter zu machen. Salz(Wasser) trägt - Christen sollten „die Last des anderen (mit)tragen“; sich vertragen und anderen das Gefühl geben, nicht alleine zu sein. Große Ansprüche! Doch wie beim Salz auch, genügt oft schon ein wenig und große Taten sind nicht nötig. Manchmal ist Weniger Mehr.

Kinder, Eltern und Kindergottesdienst-Team kamen in die Pfarrkriche

Nach der Wandlung unterbrach Pf. Joseph den Hauptteil des Gottesdienstes und winkte die Schar mit einem Lächeln herein. Lasset die Kinder zu mir kommen! Es dauerte einige Zeit bis sich die Kinder mit ihren Eltern in die vorderen (Kinder-)Bänke gezwängt und Platz genommen hatten. Die Geräuschkulisse, die dabei entstanden war, brachte den jungen Seelsorger aber nicht aus der Ruhe. Geduldig wartete Pf. Joseph ab - und begrüßte dann ausgiebig und mit sichtlicher Freude die Kinder, ihre Eltern und das Kindergottesdienst-Team, bei dem er sich auch herzlich bedankte. Zum Vater Unser lud er dann alle Kinder - und das waren viele - ein, sich um den Alter zu platzieren und gemeinsam „das Gebet der Christen“ zu sprechen.

Blasius-Segen mit gekreuzten Kerzen

Nach dem Schlusslied wurde der „Blasius-Segen“ (zum Schutz gegen Halskrankheiten) mit gekreuzten Kerzen gespendet. Der Andrang war so groß, dass die Gläubigen in einer langen Doppelreihe anstanden. Der Priester aus Indien, der wohl aus seiner Heimat Menschenmassen in Gottesdiensten gewohnt ist, segnete kurzerhand immer gleich zwei, um die Zeremonie nicht unnötig in die Länge zu ziehen. So dauerte der Gottesdienst trotz allem nur etwa eine viertel Stunde länger als sonst.