Gelöbnistag feierlich gestaltet

Diakone und Pastoralreferentin unterstützen Pfarrer Joseph

Festgottesdienst an Sebastiani mit drei Geistlichen
Pfarrer Joseph und die Diakone Hans Scherbaum und Georg Paszek zelebrierten gemeinsam den Festgottesdienst zum ersten Gelöbnistag im Jahr, den die Geiselwinder Katholiken traditionsgemäß mit mehreren Geistlichen feiern. Diakon Scherbaum erklärte in seiner Predikt, weshalb der Hl. Sebastian, der für seinen Glauben gestorben ist, angerufen wird und viele Gelöbnistage entstanden.
Der Heilige Sebastian ist unter anderem der Kirchenpatron von Geiselwind, Rambach und Reichmannsdorf. Sein Gedenktag ist der 20. Januar. In Geiselwind konnte bisher trotz sorgfältiger Recherchen der eindeutige Grund für die besonderen Feierlichkeiten am Sebastianstag („Sebastiani“) nicht festgestellt werden. Nach allgemeiner Meinung gilt es aber als sehr wahrscheinlich, daß hier ein Pestgelöbnis abgelegt wurde. Einen Hinweis dafür liefert das Altarbild des Hl. Sebastian im rechten Seitenaltar der Geiselwinder Pfarrkirche. In früheren Jahren war der Sebastianstag in Geiselwind mit bis zu sieben Beichtvätern und bis zu fünf Geistlichen, die teilweise sogar von Bamberg (Dom) nach Geiselwind kamen, um dieses sog. Hochamt zu zelebrieren. Etwa bis zur Gebietsreform wurde an Sebastiani in Geiselwind nicht gearbeitet, sondern ein Feiertag gehalten. (Quelle: Infos des Erzbistums Bamberg über den Hl. Sebastian http://heilige.kirche-bamberg.de/sebastian)
Gottesdienst mit rhytmischen Liedern mit den Kommunionkindern aus der Pfarreiengemeinschaft
Am Sonntag nach Sebastiani waren die Kirchenbänke für die Kinder, die ganz vorn im Kirchenschiff der Pfarrkirche St. Burkhard zu finden sind, voll besetzt. Denn an diesem Tag waren die Kommunionkinder aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft Geiselwind-Breitenlohe-Appenfelden in der Kirche versammelt. Pastoralreferentin Petra Kleineisel hatte für die Mädels und Jungs Texte zur Vorstellung und den Fürbitten vorbereitet. Sie leitet und unterstützt die Eltern bei der Vorbereitung ihrer Kinder auf die Erste Heilige Kommunion. Viele rhytmische Lieder, die von Katharina Stumpf an der Orgel begleitet wurden, bereicherten den Gottesdienst.



