Dettelbachwallfahrt 2005

Zur Fußwallfahrt nach Dettelbach hatten sich trotz des schlechten Wetters wieder viele Pilger eingefunden. 38 Männer, Frauen und Kinder hatten sich bei trübem Wetter und noch im Dunkeln vor der Pfarrkirche eingefunden. Um 7 Uhr machten sich dann die Gläubigen mit Musik und Gesang auf den Weg. In Wiesentheid gab es bei der Pause Kaffee oder Tee und selbstgebackenen Kuchen, der im Begleitfahrzeug bereit gestellt war. Auf der Strecke kamen immer wieder einige Personen hinzu, so dass dann nach insgesamt acht Stunden fast 50 Wallfahrer "Maria im Sand" erreichten.
Das Wetter machte dieses Jahr die Wallfahrt zu einem echten Bußgang. Kaum dass der Wald nach Gräfenneuses erreicht war, fing es auch schon zu regnen an - und hörte bis zum Eintreffen auch nicht mehr auf. Erschöpft, zum Teil mit nassen Kleidern und Schuhen, Blasen an den Füßen und Muskelkater in den Beinen von der ungewohnten Belastung, waren viele froh, gegen 15 Uhr in die Wallfahrtskirche in Dettelbach einzuziehen.
Rund 30 Geiselwinder nahmen noch einmal den beschwerlichen Weg am Sonntag unter die Füße und begaben sich nach dem Gottesdienst in der Marienkirche auf den Heimweg.