Bericht über die 11. Radwallfahrt der Pfarrei Geiselwind am 09./10. Mai 2015

Nach 10 Jahren zum dritten Mal nach Gößweinstein - Fast wie beim ersten Mal!

Geiselwinder Radwallfahrer 2015 zum dritten Mal in Gößweinstein
Ganz genauso viele Teilnehmer wie vor zehn Jahren haben sich am Samstag, den 9. Mai 2015 für die 11. Radwallfahrt der Pfarrei St. Burkhard Geiselwind auf ihre Räder geschwungen und zwei Tage gemeinsam geschwitzt, gegessen, gebetet und gelacht, aber vor allem sich gegenseitig geholfen.
Die 26 Radler konnten sich an beiden Tagen beim Fahren ganz auf die Straße bzw. die wunderschöne Landschaft konzentrieren. Denn Gebete waren nur bei den vier Andachten vorgesehen. Dafür war ein eigenes Heft zusammengestellt worden. Dr. Herbert Müller und Alfred Eitel hatten sich, wie schon die Jahre zuvor, viel Mühe gegeben und die, gegenüber 2005 geänderte, Strecke penibel ausgekundschaftet. Für die Versorgung der Radler mit Speisen und Getränken sorgten in bewährter Weise Helmut Stöckinger und Andrea Kraus, die in regelmäßigen Abständen jeweils ein üppiges Büfett aufbauten.
Samstag: Nach einigen anstrengenden Kilometern Auf und Ab durch den Steigerwald war die Kirche Maria Himmelfahrt zu Ebrach erreicht: die erste Station für eine Andacht. Die zweite Pause mit Gebet war in Hallerndorf, wo in der Pfarrkirche St. Sebastian eine Andacht stattfand. Nach einem großen Bogen über Pettstadt und einer Fahrzeit von fast vier Stunden waren die Wallfahrer dort eingetroffen. Trotz einer Reifenpanne, die fast bei keiner Radwallfahrt ausgeblieben war, kam die Gruppe der Gläubigen aus dem Seelsorgebereich Marie im Dreifrankenland pünktlich um 18:00 Uhr zum Wallfahreramt in der gut besuchten Basilika in Gößweinstein an. Danach wurden beim Abendessen im behaglichen Gasthof Scheffel die Eindrücke des vergangenen Tages in gemütlicher Atmosphäre ausgetauscht.
Am Sonntagmorgen musste erst die stark hügelige Landschaft im Süden der Fränkischen Schweiz überwunden werden, bevor es zur dritten Andacht in die Krypta der Marienkirche am Wallfahrtsort Heroldsbach ging. Mehrere Vorbeter wechselten sich während dieses Gottesdienstes ab, bei dem auch an die verstorbenen Radwallfahrer gedacht wurde. Die letzte Andacht hielten die Teilnehmer dann in der Marienkapelle in Schlüsselfeld.
Am Sonntagabend empfingen Pfarrer Erhard Schupp, der für den erkrankten Pfarrer Barnickel eingesprungen war und die Steigerwaldkapelle die erschöpften Radfahrer nach der insgesamt rund 200 Kilometer langen Tour am östlichen Ortseingang von Geiselwind. Gemeinsam mit den daheim gebliebenen Geiselwindern begingen die Wallfahrer dann die Eucharistiefeier, die für sie auf den Abend verlegt worden war. Als Wallfahrtsführer bedankte sich Stefan Rückel bei allen Teilnehmern und Helfern, sowie bei der Firma Reinlein und der Metzgerei Rückel, die jeweils ein Fahrzeug bereitgestellt hatten.
Geplant ist ein Film- und Bilderabend über diese Radwallfahrt im November 2015. Das Ziel der Radwallfahrt im kommenden Jahr wird Retzbach sein.
Informationsquelle: Stefan Rückel
